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Polarkreis 18 - Polarkreis 18

Dresden. Auf der Musiklandkarte bislang relativ unbefleckt. Und dann so etwas: Gleich mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum wagen sich diese fünf Dresdner auf unbetretenen Pfaden.

Im Mittelpunkt stehen dabei drei gegensätzliche Stilmittel: klassische Streicher (nicht umsonst befindet sich auf der CD ein halbstündiger Liveauftritt im Staatsspielhaus), Elektronik und Felix Räubers Falsettstimme. Diese wird ähnlich wie bei Sigur Ros als weiteres Instrument eingesetzt, bleiben doch die Worte unverständlich und gehen oft nicht über ein befreiendes "aaaah" hinaus. Auch Hinweise auf die Inhalte der Texte bleiben verborgen, denn im Booklet befinden sich lediglich Fotos der fünf Bandmitglieder. Natürlich im Polaroutfit.

Selten werden alle drei Stilmittel kombiniert. Meist stehen entweder die Streicher ( "Stellaris", "Dreamdancer" ) oder die elektronischen Beats ( "Ursa Major", "Somedays, Sundays" ) im Mittelpunkt. Nur der Sänger verleiht, bis auf dem kurzen, knarzigen Schallplattenintro und dem zweiminütigen Streicher-Interlude "After All, He Was Sad" jedem Song seinen sehr hohen, teilweise kindlich klingenden Gesang ( "Ursa Major" ). Letztlich führt jedoch alles zu eins: Pop. Allen voran die drei Konsenslieder "Dreamdancer", "Somedays, Sundays" und der ruhige Ausklang des Albums "Under This Big Moon" sind absolout radiotauglich, verbinden sie doch die typischen Merkmale der Band mit eingänglichen Melodien.

Schwachpunkte bilden gelegentliches Füllmaterial vor allem im Mittelteil des Albums wie "Chrystal Lake" und "Comes Around", bei denen schlicht die hinreißenden Melodien fehlen, und die auf Dauer nervende, weil monoton klingende Stimme des Sängers.

Nichtsdestotrotz ist es erstaunlich, wie weit man musikalisch mit seinem Debütalbum schon sein kann. Die Gefahr besteht, dass das so wichtige zweite Album schlichtweg überproduziert wird. Zu hoffen ist es ihnen nicht.

 

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21.5.07 20:43
 


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